„C’est la vie“ lautete das diesjährige Motto der CVJM Jugendfreizeit nach Agon-Coutainville in der Normandie. Am 05.08 haben wir – 28 Jugendliche und ein elfköpfiges Mitarbeiterteam – uns auf die Reise gemacht. Mittlerweile sind bereits drei Wochen seit unserer Rückreise vergangen und wir sind wohl alle mehr oder weniger wieder im Alltag angekommen. Trotz allem Schul-, Arbeits- und Alltagsstress werden uns die zwei gemeinsam verbrachten Wochen noch lange in Erinnerung bleiben.
Unsere Freizeit war geprägt von einer wunderbaren Gemeinschaft, die täglich in Freizeit- und Abendprogrammen, aber auch in unseren Bibelarbeiten und Gottesdiensten deutlich wurde. In diesem Jahr haben wir Mitarbeiter uns der Herausforderung gestellt, die Lebensgeschichte von König David und damit das Alte Testament in den Mittelpunkt unserer Bibelarbeiten zu rücken. Gar nicht so einfach, die mitunter schwierigen und weniger schönen Themen interessant zu verpacken. An dieser Stelle wage ich mal zu behaupten, dass uns diese Herausforderung gelungen ist. Viele Jugendliche, aber auch ich selbst, habe die ein oder andere Glaubensfrage in meinem Leben noch einmal auf den Kopf stellen können und ich denke darauf kommt es doch an: hinterfragen, lernen und erfahren, wer Gott in meinem Leben sein kann. Abgesehen von den Bibelarbeiten, die vor allem die Vormittage der Freizeit gestalteten, haben wir uns die Zeit mit einem bunten Spiel- und Sportprogramm vertrieben. Volleyball und Tischtennis sind dabei zu den Lieblingssportarten unserer Teilnehmer auserkoren worden und wurden dementsprechend auch als Disziplinen in unserem „großen ersten Normandiecup“ eingesetzt (wann der zweite folgt, steht noch in den Sternen). Der Besuch des naheliegenden Strandes durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen, sodass ein Nachmittagsprogramm auch gerne mal aus Schwimmen und Sonnen am Strand bestand. Und da ein Freizeittag ohne Abendprogramm langweilig werden würde, haben wir uns abends die Frage gestellt, ob er oder sie es tut oder man die verschiedensten Aufgaben in einer Minute erfüllen kann. Unglaublich attraktiv konnten wir uns am Bergfest der Freizeit fühlen, dass wir mit einem glorreichen Casinoabend, Cocktails und Tanz gefeiert haben. Das Highlight unserer Freizeit wird aber mit Sicherheit unser Weihnachtsfest bleiben. Ja, Sie haben richtig gelesen Weihnachten im August. Um die Brücke zwischen Alten und Neuem Testament zu schlagen, kommt Jesus als Davidssohn ins Spiel. Und Jesus Geburtstag muss natürlich gebührend gefeiert werden. Dementsprechend hieß es Weihnachten feiern: mit Weihnachtsliedern, Schnee, Plätzchen und Lesung der Weihnachtsgeschichte. Und als wenn es so gewollt gewesen wäre konnten wir am selben Tag auch noch den runden Geburtstag von unserem Teamer Dirk feiern.
Außerdem gab es noch zwei Tagesausflüge: der Besuch der Landungsstrände der Alliierten 1944 (vor allem bekannt: Omaha Beach) war geschichtlich sehr beeindruckend und der Aufenthalt auf dem zugehörigen amerikanischen Soldatenfriedhof sehr emotional. Zudem konnten wir in St. Malo einen Tag französisches Flair erleben.
Ein volles und auch manchmal energieraubendes Programm, das wir das in zwei Wochen durchgeführt haben. Und woher kam die Energie? – Natürlich durch das gute Essen, das uns unsere beiden Küchenfeen Marlies und Regine täglich gezaubert haben.
Was gibt es noch mehr zu sagen? Die vierzehn Tage Normandie waren bereichernd, bewegend und haben hoffentlich nicht nur in meinem Herzen Spuren hinterlassen. So ist das eben wenn Jesus mit geht und zuspricht: „Ich bin das Leben, wer an mich glaubt der wird leben.“ Also, sei kein Frosch, heb die Arme und sei super! Denn Gott wünscht sich von und für uns, dass wir glücklich sind und positiv an die gemeinsame Zeit zurückdenken können.
Mehr Impressionen der gesamten Freizeit gibt es auf unserem Blog: www.cvjm-live.de

Von: Jasmin Stahl – Mitarbeiterin der CVJM-Sommerfreizeit